Monatsabschluss

Monatsabschluss Mai: zwei Investments mit tiefrotem Monatscashflow

Besser spät als nie – so das Motto hinsichtlich meines Monatsabschlusses von Mai. In den letzten Wochen ist viel passiert. Neben meinem letzten Monat bei Homeday bin ich schon voll mit meinem neuen Fix&Flip-Unternehmen beschäftigt und zusätzlich arbeite ich noch an einem Coachingprogramm für Junginvestoren. Deshalb kam das Schreiben des Monatsabschlusses etwas zu kurz diesmal. 

Kaum Bewegung bei Investments Nr. 1 und 2

Bei den insgesamt 3 Eigentumswohnungen aus meinen beiden ersten Investments kam es lediglich zur Grundsteuerzahlung bei einem Apartment. Ansonsten verlief alles ohne Sonderkosten. Der Cashflow blieb also weitestgehend konstant (132,12€ und 43,41€). 

Bei Investment Nr. 1 gab es den Mieter, der sich über die lauten Ventilatoren im Keller beschwert hatte (siehe letzter Monatsbericht). Ich habe diesbezüglich nichts mehr gehört und hatte es somit sogar auch völlig vergessen. Scheinbar war aber der Hausmeister, wie beauftragt, vor Ort und hat etwas geändert. Der besagte Mieter musste jedoch im Mai aufgrund eines jobbedingten Ortswechsel, der im August ansteht, das Mietverhältnis kündigen. Er kennt wohl jemanden, der gerne für 6 Monate in die Wohnung einziehen möchte. Mal schauen, ob das für mich Sinn macht und wer das ist. Genauere Informationen habe ich noch nicht bekommen.

Airbnb läuft weiterhin schlecht

Im April hatte ich noch einen Langzeitgast über den ganzen Monat in einer der beiden Apartments. Im Mai gingen die einzelnen Buchungen so langsam wieder hoch, allerdings war die Belegung noch immer aufgrund von Corona unterirdisch. Ich hatte lediglich 4 Gäste und komme somit auf einen tiefroten negativen Cashflow von 265,32€. Im Juni habe ich wieder einen Langzeitgast in einem Apartment, so dass der Cashflow in Summe wieder ins positive rücken sollte. 

Cashflow Immobilienportfolio Mai immocashflow
Cashflow Immobilienportfolio Mai

Grundsteuer, Betriebskostenabrechnung, Instandhaltung und Gebäudeversicherung bei meinem Mehrfamilienhaus in Bernburg

Erst einmal kam die Grundsteuerzahlung in Höhe von 140,12€ im Monat Mai. Die Kosten hole ich mir ja sowieso über die Betriebskosten der Mieter zurück. Eben für diese Betriebskosten hat meine Hausverwaltung die Abrechnung für das Jahr 2019 erstellt. Bei 3 von 4 Mietern habe ich eine Nachzahlung erhalten, ein Mieter erhielt eine Gutschrift. Das hat die Grundsteuerzahlung wieder ausgeglichen. 

Hinzu kam dann noch die Beitragszahlung für die Gebäude- und Haftpflichtversicherung für das Objekt in Höhe von knapp 130€. Auch das war in diesem Monat noch nicht genug, so dass dann auch noch Kosten für den Schornsteinfeger sowie die Wartung der Gastherme hinzu kamen. In Summe also viele nicht regelmäßigen Kosten, die das Objekt dennoch finanziell sehr gut ausgehalten hat. Denn am Ende steht noch immer ein positiver Cashflow von 396,15€ in den Büchern. Das Objekt läuft echt sehr gut und ist damit eines meiner besten Investments.

Tilgungsaussetzung bei Investment Nr. 5

Bei Investment Nr. 5, meine beiden Eigentumswohnungen in meiner Heimatstadt Bautzen, hatte ich bei der Bank eine Tilgungsaussetzung vereinbart. Dies gilt als präventive Maßnahme, um etwas an Reserven aufzubauen bzw. mein Portfolio im positiven Cashflow zu halten. In dem Fall eine sehr gute Entscheidung. Ich weiß, dass ich von dieser Bank aktuell keinen weiteren Kredit beantragen werde. Ich würde eine Tilgungsaussetzung nicht bei Banken anfragen, von denen ich in naher Zukunft eventuell ein Darlehen benötige. Das wird dann nicht mehr funktionieren. Deswegen habe ich dies nur bei dieser Bank angefragt, welche auch das Darlehen für mein Airbnb-Investment vergeben hat. 

Zusätzlich zu der Tilgungsaussetzung bei Investment Nr. 5 kam auch noch eine Betriebskostennachzahlung nach Betriebskostenabrechnung hinzu. Somit konnte ich auf einen positiven Cashflow von über 600€ kommen. In dem Fall hilft mir dieser hohe positive Cashflow bei diesem Objekt, um meinen gesamten Cashflow im positiven Bereich zu behalten

Negativer Cashflow auf Grund von Mietrückständen beim Ärztehaus in Bernburg

Weiterhin gibt es Probleme mit der Mietzahlung durch einen Mieter im Ärztehaus in Bernburg. Der Mieter ist im April neu eingezogen. Seitdem haben wir noch keine Mietzahlung gesehen. Leider laufen die Absprachen schon sehr lange. Die Hausverwaltung war zwischendurch Corona- sowie Urlaubsbedingt nicht erreichbar, der neue Mieter dann ebenfalls nicht. Zum Glück soll es in dieser Woche ein Treffen vor Ort mit der Mieterin, Hausverwaltung und meinem Co-Investor geben. Ich hoffe, dass dann die Sache final geklärt werden kann. 

Weiterhin steht auch noch eine Einheit von Anfang an leer. Wir haben nun die Vermarktung gestartet, bisher jedoch noch keinen Mieter gefunden. Es wird wahrscheinlich auf Grund der Corona-Situation aktuell schwierig eine kleine Büroeinheit in Bernburg zu vermieten. In Summe kommen wir bei dem Investment auf einen negativen Cashflow in Höhe von 335,93€, wovon die Hälfte (-167,97€) letztendlich auf mich fällt. 

In Summe über das Portfolio hinweg komme ich also auf einen positiven Cashflow von 744,74€. Das ist für die Menge an Einheiten nicht viel. Allerdings ist es erfreulich zu sehen, dass ich auch in Monaten mit Mietausfällen, Sonderkosten und Leerstand weiterhin über das gesamte Portfolio hinweg einen positiven Cashflow erwirtschaften kann. Das zeigt mir, dass ich gute Investments getätigt habe. Dennoch geht da noch mehr, wenn ich auf die Anzahl an Einheiten und den Nettoertrag am Ende des Monats schaue. 

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