Monatsabschluss

Erneut gestiegener Monatsüberschuss im Monat September

Von Oktober 24, 20203 Kommentare

Wieder einmal bin ich spät dran mit meinem Monatsabschluss. Es fällt aktuell einfach viel für den Aufbau des Fix&Flip-Unternehmens an. Zudem war ich in der zweiten Oktoberwoche im Urlaub. Hier kommt nun aber der Monatsabschluss von September und es war wieder spannend die Entwicklung des Portfolios zu betrachten.

Langfristig vermietete Eigentumswohnungen in Leipzig

Durch meine ersten beiden getätigten Investments in Leipzig habe ich 3 Eigentumswohnungen in dieser Stadt, die ich langfristig vermiete. Bei meinem Investment Nr. 1 (Mein erstes Immobilieninvestment) stieg der Monatsüberschuss im Vergleich zum Monat August wieder an. Dies lag daran, dass im August Grundsteuer gezahlt wurde und im September jetzt keine unregelmäßig Zahlung angefallen ist. Aus diesen beiden Eigentumswohnungen konnte ich im September 212,05€ generieren. In dem Investment kommt es nun auch im Oktober zu einem Mieterwechsel, dazu im kommenden Monatsabschluss mehr.

Ebenfalls beim zweiten Investment (Immobilien Investment Nr. 2) gab es einen langweiligen Monat bei dem lediglich Mieteinnahmen mit den regelmäßigen Ausgaben für Annuität und Hausverwaltung zu verrechnen waren. In Summe komme ich hier bei dieser einen Eigentumswohnung auf 65,81€ Monatsüberschuss.

Immobilienportfolio immocasfhlow Monatsabschluss September

Airbnb-Vermietung auf Höhe des Vormonats

Die Airbnb Vermietung lief in den letzten Monaten sehr ruhig, da ich in einer Wohnung über drei Monate zwei Mieter drin hatte, in der anderen Wohnung habe ich einen Mieter, der mittlerweile drei Monate in der Wohnung ist. Es ist hier also aktuell nicht die klassische Kurzfristvermietung. Eine Wohnung ist zu einem sehr günstigen Preis vermietet, die andere recht günstig. Zum einen ist es die „einfacher“ ausgestattete Wohnung, zum anderen habe ich diese zur Corona-Zeit zu einem geringen Preis vermietet, um die Auslastung sicherzustellen.

Im Monat September gab es jedoch auch hier Sonderinvestitionskosten. Ich habe bei einer Wohnung eine Waschmaschine angeschafft. Dafür sind Kosten für die Waschmaschine, den Anschluss und den Transport angefallen. Ich habe alles über meinen Airbnb-Dienstleister vor Ort () durchführen lassen. Für diese Wohnung wurden außerdem noch neue Handtücher und neues Bettzeug angeschafft. Somit sind ca. 600€ zusätzliche Investitionskosten angefallen, die den Cashflow für die beiden Airbnb-Wohnungen entsprechend schmälern. In Summe habe ich trotzdem noch ein Monatsplus von 101,25€ zu verbuchen.

Neuvermietung in meinem Mehrfamilienhaus in Bernburg

Bei Investment Nr. 4, dem Mehrfamilienhaus in Bernburg, kam es zu einer Neuvermietung der Erdgeschosswohnung. Der Mieterwechsel fand jedoch zum 01.10. statt, so dass im September noch der alte Mieter die Miete gezahlt hat. Die Miete konnte ich leicht an das Marktniveau anpassen und meine Hausverwaltung hat direkt nahtlos eine neue Mieterin gefunden. Ab nächstem Monat gibt es also leicht erhöhte Mieteinnahmen. Dafür erhielt ich auch im Oktober dann die Rechnung der Hausverwaltung für die Neuvermietung. Beides hatte jedoch noch keinen Einfluss auf den Cashflow im September. Somit konnte ich bei diesem Investment den maximalen Überschuss von 743,01€ erzielen.

Die Neuvermietung habe ich hier an die Hausverwaltung abgegeben, weil ich vermute, dass es in Bernburg schwieriger ist und die Mieter nicht Schlange stehen, wie in Leipzig. Außerdem habe ich keinen Kontakt vor Ort, der bei der Neuvermietung unterstützen kann. Meine Strategie ist ja bei Mehrfamilienhäusern sowieso, dass ich alles komplett an die Hausverwaltung abgebe und dafür mein Aufwand gegen 0 geht.

Eigentumswohnungen in Bautzen mit steigendem Monatsüberschuss

Bei meinen beiden Eigentumswohnungen in Bautzen konnte ich einen Überschuss in Höhe von 109,37€ verbuchen. Im Monat August hatte ich zwar durch Neuvermietung einer Wohnung bereits höhere Mieteinnahmen, jedoch fiel da zugleich die Grundsteuerzahlung an. Im Monat September macht sich somit erstmalig die geringfügig angepasste Miete bemerkbar und der Cashflow steigt auf über 100€. 

Wohn- und Geschäftshaus in Bernburg

Bei dem Wohn- und Geschäftshaus in Bernburg gibt es kaum Neuigkeiten. Der Monatscashflow bleibt auf ähnlichem Niveau in Höhe von 239,39€, wovon die Hälfte wieder mir zuzuschreiben ist. Es wird hier Zeit, dass wir die weitere Einheit in dem Haus übernehmen und dafür letztendlich Mieteinnahmen verbuchen können und nicht nur Darlehenskosten verursachen. Das wird hoffentlich Anfang des nächsten Jahres passieren. Außerdem steht eine kleine Gewerbeeinheit in dem Objekt weiterhin leer. 

Neue Wohnung in der Heimat verstärkt mein Immobilienportfolio

Nach 15 Monaten Dealdauer (Der längste Deal meines Lebens) konnte ich im September erstmalig Mieteinnahmen für mein Investment Nr. 7 in Kamenz beziehen. Somit ist es auch zum ersten Mal in der Portfoliobetrachtung mit berücksichtigt. Wie bereits schon angekündigt, ist dies mein renditestärkstes Investment bisher. Durch diese eine Eigentumswohnung konnte ich im September einen monatlichen positiven Cashflow von 314,56€ erwirtschaften. Das haut noch einmal ordentlich rein und verstärkt entsprechend mein Portfolio. 

Fix & Flip Aufbau

Bei meinem Fix&Flip-Geschäft ist auch wieder sehr viel passiert. Ich habe im September das zweite Projekt unterzeichnet, diesmal in einem Vorort von Berlin. Dazu wird es später einen ausführlichen Bericht geben.

Zu dem Projekt in Berlin Wartenberg, bei dem ein Einfamilienhaus komplett saniert wird, habe ich bereits einen Bericht verfasst. Dort könnte ihr die komplette Kalkulation nachvollziehen und den Fortschritt nachlesen: Akquise, Kalkulation und Fortschritt meines Fix&Flip-Projektes in Berlin-Wartenberg. Regelmäßige Baustellenupdates poste ich auf meinem Instagram und Facebook Kanal. Mit dem hinteren Grundstücksteil sind wir nun mittlerweile auch schon in der Vermarktung und suchen nach einem Käufer. Sobald wir den gefunden haben, kann die Baugenehmigung eingeholt und der Abriss begonnen werden.

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Fazit

Es ist von Monat zu Monat weiterhin sehr spannend die Portfolioentwicklungen zu betrachten und zu beeinflussen. Das Vermieterdasein wird also noch immer nicht langweilig.

Nach einem geringerem Überschuss im August, vor allem aufgrund von Sonderzahlungen, ist der Monatsüberschuss nun wieder zurück auf Normalniveau. Das bestätigt meine Aussage, dass man nie von einem gleich bleibenden monatlichen Cashflow ausgehen kann. Denn dieser schwankt unter anderem in Abhängigkeit von Instandhaltung, Leerstand und sonstigen Sonderzahlungen.

3 Kommentare

  • Timo sagt:

    Hallo Paul,

    vielen Dank für deine Offenheit und Transparenz bezüglich der Einnahmen mit Immobilien. Wenn ich es richtig weiß sind deine Angaben vor Steuer und Rücklagen oder?
    Wie viel von dem Cashflow planst du denn für Rücklagen und Steuer ein? Rein vom Gefühl her sollte der oben angegebe Bruttocashflow eher dem doppelten Wert entsprechen damit ich dabei ruhig schlafen könnte.
    Teilt man deinen Cashflow im September durch die Anzahl der Wohneinheiten kommen weniger als 70€ Bruttocashflow heraus. Hierbei zieht dein letztes Investmet diesen recht gut nach oben, rechnet man dieses raus sind es keine 60€ Brutto.
    Sollte meine Annahme falsch sein das es sich dabei um den Nettocashflow nach IHR und Steuer handelt dann passt das so für mich, falls nicht scheint aus meiner Sicht lediglich dein letztes Investment lohnenswert zu sein.

    Ich freu mich schon auf die Antwort.

    Danke und Grüße
    Timo

    • Hallo Timo,
      danke für dein Feedback. Die Angaben sind vor Steuern und kalkulatorischen Rücklagen. Ich berechne immer die tatsächlichen Instandhaltungen mit ein. Das ist für mich ein realistischeres Bild als die kalkulatorischen RL hinzuzunehmen. Ich will am Monatsende und Jahresende wissen, was tatsächlich übrig geblieben ist.
      Aktuell behalte ich den kompletten Cashflow als RL ein. So baue ich mir einen Puffer für größere Instandhaltungen auf. Ich kann damit sehr gut schlafen. Jeder macht es natürlich anders.
      Wie schaut es bei deinen Investments aus?
      Viele Grüße
      Paul

  • Timo sagt:

    Hallo Paul,

    danke für deine antwort. Ich mache es so wie du und berechne die tatsächlichen Instandhaltungen mit rein führe aber auch ein kalkulatorisches Konto.
    Ebenfalls behalte ich auch den ganzen CF als Rücklage ein. Wir machen das also ziemlich ähnlich.

    Mein Bruttocashflow pro wohnung ist allerding etwas höher als bei dir und liegt derzeit bei etwas unter 190€ pro Wohneinheit, allerdings auch vor Steuer und IHR.

    Beste Grüße
    Timo

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